„Neue Arbeit – Neue Sicherheit“ DFK bei der Auftaktkonferenz des Zukunftsdialogs des Arbeitsministeriums

Für den DFK nahmen Nils Schmidt, Diana Nier und Sebastian Müller (v.l.n.r.) an der Konferenz des Bundesarbeitsministeriums teil
Hubertus Heil im Gespräch mit Teilnehmern
Es wurde intensiv über die Themen diskutiert

Bundesminister Hubertus Heil hat am 10. September 2018 den Dialog „Neue Arbeit – Neue Sicherheit“ zur Zukunft von Arbeitsgesellschaft und Sozialstaat mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Praxis und so auch dem DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK gestartet.

DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK ­haben mit Diana Nier, Sebastian Müller und Nils Schmidt auf der Konferenz den Austausch mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) rund um zentrale Gestaltungsfragen des Sozialstaats und der zukünftigen Arbeitswelt im digitalen und globalisierten Zeitalter begonnen. Ziel des Dialoges ist, aus verschiedenen Perspektiven Anliegen und Ideen zur Zukunft von Arbeit und Sozialstaat zu sammeln und daraus konkrete politische Gestaltungsoptionen zu entwickeln. Die daraus gewonnenen Vorschläge ­werden vom BMAS im Herbst 2019 präsentiert werden.

Bundesminister Hubertus Heil betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wenn wir über die Arbeitsgesellschaft der Zukunft reden, müssen wir auch darüber diskutieren, wie wir den Sozialstaat weiterentwickeln. Mit dem Zukunftsdialog werden wir den Grundstein für einen verlässlichen Sozialstaat legen sowie für Arbeit, die zum Leben passt. Mein Ziel ist, dass sich jeder in diesem Land wieder mehr auf morgen freuen kann.“

Antworten auf soziale Problemlagen finden

Um Antworten auf die sozialen Problem­lagen, veränderten Erwartungen an den Sozialstaat und die neuen Herausforderungen zu finden, stellt das BMAS Leitfragen zur Diskussion wie beispielsweise: Wie sieht gute Arbeit im digitalen Wandel aus? Wie kann Weiterbildung für alle organisiert werden? Wie kann ein positives Lernklima entstehen, das Menschen aller Qualifikations- und Altersstufen dazu motiviert, sich kontinuierlich Wissen und Fähigkeiten anzueignen? Wie können die Perspektiven von Menschen verbessert werden, die lange Zeit arbeitslos waren?

Die Konferenzteilnehmer konnten sich zu diesen Themen in insgesamt acht Dialoginseln in kleineren Gruppen austauschen und konkrete Fragen, Erwartungen und Lösungen diskutieren. Später wurden die Ergebnisse in sog. „Fish Bowls“ unter Beteiligung des Publikums kurz zusammengetragen. Abschließend gab Leonie Gebers, Staatssekretärin im BMAS, dann einen Ausblick über den weiteren Dialogprozess. Neben der Auftaktveranstaltung wird der öffentliche Dialog auch aus vier regionalen Zukunftsforen bestehen, bei denen Hubertus Heil mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch kommt. Darüber hinaus wird der Minister verschiedene Einrichtungen, Träger, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen besuchen. Fachveranstaltungen flankieren den öffentlichen Dialog.

Der DFK wird sich in diesen Zukunftsdialog intensiv einbringen – es geht um nichts weniger als die politische Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft. Bis April 2019 sollen die Ideen der Menschen im Land gesammelt werden. In einer zweiten Phase des Zukunftsdialogs sollen im Herbst 2019 auf einer Abschluss­veranstaltung die Ergebnisse vorgestellt und dann konkrete Gestaltungsansätze und Ge­set­zes­initiativen für die Zukunft von Arbeit und Sozial­staat formuliert werden.    

mü/dn

 

Bildquellen: © DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK

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